Das hepatorenale Syndrom: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie
Wolf, G.; Schrenck, T.V. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine schwerwiegende Komplikation bei Lebererkrankungen, insbesondere bei Leberzirrhose. Es ist durch eine fortschreitende Niereninsuffizienz gekennzeichnet, die durch eine verminderte Nierendurchblutung infolge von Leberfunktionsstörungen entsteht. Die Pathophysiologie umfasst eine Dysregulation des Blutflusses und eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Kriterien und den Ausschluss anderer Ursachen für Nierenversagen. Therapeutische Ansätze beinhalten die Behandlung der zugrunde liegenden