CareLit Fachartikel
Ambulante Tumorschmerztherapie: Noch immer gravierende Unterversorgung
Hoffmann, W.; Horstkotte, E.; Munzinger-Mohsenzadeh, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Dokument
428979
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
T rotz eindeutiger Empfehlungen der WHO sind deutsche Ärzte bei der Verschreibung von stark wirksamen Opioiden noch immer sehr zurückhaltend. So erhielten nach einer Studie von Willweber-Stumpf in Bochum 1989/90 nur drei Prozent der Patienten eine ausreichende Schmerztherapie mit Opioiden. Auch Zenz fand im Beobachtungszeitraum von 1990 bis 1993 nur bei 1, 9 Prozent von 16 630 Krebspatienten Verschreibungen mit starken Opioiden. In einer kürzlich abgeschlossenen Studie des Bremer Instituts für
Schlagworte
Tumorschmerztherapie
Opioide
Unterversorgung
Schmerztherapie
Krebspatienten
BtMVV-Rezepte
ambulant
Ärzte
Verschreibung
Präventionsforschung
Pain Management
Opioid Analgesics
Neoplasms
Palliative Care
Prescription Drug Misuse
Health Services Research