Morbus Mönckeberg: Gefäße als zweites Skelett
Lanzer, P.; Shanahan, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 25 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Morbus Mönckeberg ist eine Form der Arteriosklerose, die vor allem die mittlere Schicht der Blutgefäße betrifft. Diese Erkrankung führt zur Verkalkung der Gefäßwände, ohne dass es zu einer signifikanten Verengung des Gefäßlumens kommt. Sie tritt häufig bei älteren Menschen auf und ist oft mit anderen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz assoziiert. Die Symptome sind meist mild oder fehlen ganz, was die Diagnose erschwert. Morbus Mönckeberg wird häufig zufällig bei bildgebenden Verfahren entdeckt. Die Behandlung konzentriert sich auf die Kontrolle der Risikofaktoren, da