Minimale residuale Tumorerkrankung bei soliden epithelialen Tumoren: Stand der Forschung und Implikationen für die Therapie
Hossfeld, D.K.; Izbicki, J.R.; Hosch, S.B.; Pantel, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die minimale residuelle Tumorerkrankung (MRD) bei soliden epithelialen Tumoren und deren Bedeutung für die Therapie. MRD bezeichnet das Vorhandensein von Tumorzellen nach einer Behandlung, die nicht durch bildgebende Verfahren nachweisbar sind. Die Forschung zeigt, dass MRD ein entscheidender Faktor für das Rückfallrisiko und die Prognose der Patienten ist. Fortschritte in der molekularen Diagnostik ermöglichen eine präzisere Identifikation von MRD, was zu individuelleren Therapieansätzen führen kann. Die gezielte Behandlung von MRD könnte die Überlebensraten verbessern