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Opioidabhängigkeit - Der Ultra-Kurz-Entzug - Stand der Literatur und eigene Untersuchungen: Langzeitergebnisse und Alternativen

Schmidt, L.G. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 12 · S. 1 bis 1

Dokument
430537
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schmidt, L.G.
Ausgabe
Heft 12 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Studie zum Ultra-Kurz-Entzug (UKE) bei Opioidabhängigkeit zeigt, dass dieser Ansatz Entzugssymptome zwar verringern und abkürzen kann, jedoch die zugrunde liegende Sucht nicht behandelt. Der UKE erfreut sich aufgrund der Linderung quälender Symptome großer Beliebtheit unter Betroffenen, birgt jedoch auch Risiken, darunter mindestens vier dokumentierte Todesfälle. Die langfristigen Auswirkungen des UKE auf das Schmerzsystem sind unklar, insbesondere da er auf ein bereits sensitisiertes Opiatsystem trifft. Daher sollte der UKE als erster Schritt in einem umfassenderen Behandlungsansatz

Schlagworte

Opioidabhängigkeit Ultra-Kurz-Entzug Entzugssymptome Narkose-Verfahren Sucht Schmerzsystem Risiken Vorteile Langzeitergebnisse Akzeptanz Opioid Dependence Withdrawal Syndrome Anesthesia Pain Substance-Related Disorders Analgesia