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Die Bedeutung der Retrainingtherapie bei Tinnitus: Psychotherapie nicht immer ausreichend

Schuck, P.; Müller, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
430614
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schuck, P.; Müller, H.
Ausgabe
Heft 11 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Retrainingtherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Behandlung von chronischem Tinnitus, da sie auf die Habituation abzielt. Die psychische Dimension des Tinnitus und mögliche Komorbiditäten erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Psychotherapeuten. Eine Metaanalyse zeigt, dass kognitive Verhaltenstherapien mittelhohe bis große Effektstärken hinsichtlich der subjektiven Belastungen aufweisen, während die Reduktion von Tinnitus-Lautstärke, Depressionen und Schlafstörungen weniger wirksam ist. Ein Review zu Tinnitustherapien stellt fest, dass keine Behandlung langfristig

Schlagworte

Tinnitus Retrainingtherapie Psychotherapie Habituation Komorbiditäten kognitive Verhaltenstherapie Effektstärke Depression Schlafstörungen Medikamentenstudien Psychotherapy Cognitive Behavioral Therapy Sleep Disorders Antidepressive Agents Deutsches Ärzteblatt