Serie: Sexuelle Funktionsstörungen – Psychosomatische Aspekte bei Erektionsstörungen
Hartmann, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Psychologische Faktoren sind entscheidend bei Erektionsstörungen und beeinflussen deren Entstehung, Lebensqualität sowie Partnerschaft. Die Ursachen lassen sich in unmittelbare Komponenten wie Versagensängste, Faktoren aus der jüngeren Vergangenheit und entwicklungsbedingte Vulnerabilitäten unterteilen. Die Diagnostik sollte dreistufig erfolgen: Bestimmung der Symptomatik, diagnostische Einordnung und ätiologische Spezifizierung. Die Sexualtherapie stellt ein effektives Behandlungsverfahren dar, das mit somatischen Optionen kombiniert werden sollte. Angesichts der Verfügbarkeit wirksamer