Serie: Sexuelle Funktionsstörungen – Pharmakologische Therapiemöglichkeiten der Erektionsstörung
Jonas, U.; Stief, C.G.; Truss, M.C.; Becker, A.J.; Kuczyk, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 8 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die medikamentöse Therapie der Erektionsstörung umfasst orale und lokale Anwendungen. Zu den oralen Medikamenten zählen Yohimbin, ein zentraler Alpha-2-Rezeptorblocker, und Apomorphin, ein Dopamin-Rezeptoragonist, sowie Sildenafil, ein Phosphodiesterase-Inhibitor, und Phentolamin, ein peripherer Alpha-Rezeptorenblocker. Für die lokale Behandlung stehen intraurethrale (MUSE) und intrakavernöse (SKAT) Applikationen zur Verfügung, wobei Prostaglandin E1 derzeit andere Medikamente weitgehend ersetzt hat. Jede Therapieoption hat spezifische Indikationen, Wirkungen und Nebenwirkungen, weshalb eine