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50 Jahre Lithiumsalze in der Psychiatrie: Gibt es neue und bessere Stimmungsstabilisatoren?

Schou, E.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 7 · S. 1 bis 1

Dokument
430935
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schou, E.M.
Ausgabe
Heft 7 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Lithiumsalze werden seit 50 Jahren in der Psychiatrie eingesetzt und sind weiterhin wichtig für die Stimmungsstabilisierung bei unipolaren und bipolaren Erkrankungen. Sie bieten eine kostengünstige prophylaktische Behandlung und haben ein günstiges Risiko-Nutzen-Profil, insbesondere während Schwangerschaft und Stillzeit. Langzeitstudien zeigen, dass Lithium die Suizidrate bei Zyklothymie signifikant senkt, ein Effekt, der bei anderen Stimmungsstabilisatoren nicht nachgewiesen wurde. Besonders bei Patienten mit hohem Suizidrisiko ist Lithium indiziert. Trotz dieser positiven Ergebnisse bleibt

Schlagworte

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