Serie: Sexuelle Funktionsstörungen – Sildenafil (Viagra)
Haen, E.; Schopohl, J.; Ullrich, T.; Gärtner, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 6 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Erektionsstörung betrifft etwa zwei Prozent der Männer unter 40 Jahren und nahezu zwei Drittel der Männer über 65. Die Ursachen sind vielfältig, doch seit 1998 ist mit Sildenafil ein medikamentöser Behandlungsansatz verfügbar. Sildenafil, ein selektiver Phosphodiesterase-V-Inhibitor, hemmt den Abbau von zyklischem GMP in den glatten Muskelzellen der Gefäßwände im Schwellkörper, was den Blutfluss und die Erektion verbessert. Es wirkt nicht als Aphrodisiakum und steigert die Libido nicht. Für viele Männer mit psychogener oder organisch bedingter Erektionsstörung bietet es eine relativ