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Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren (SERM): Eine Alternative zur Östrogen-Gestagen-Substitution in der Postmenopause?

Nocke, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
431160
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Nocke, W.
Ausgabe
Heft 4 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren (SERM), insbesondere Raloxifen, werden als potenzieller risikofreier Ersatz für Sexualhormone in der Postmenopause diskutiert. Studien zeigen, dass eine zweijährige Therapie mit Raloxifen (60 mg/d) die Knochendichte in der Lendenwirbelsäule und im Femurhals um 0,6 und 0,8 Prozent pro Jahr erhöht. Vertebrale Frakturen werden im Vergleich zu Plazebo um etwa 50 Prozent reduziert, während extravertebrale Frakturen unbeeinflusst bleiben. Das Risiko für Mammakarzinome sinkt signifikant, insbesondere für östrogenrezeptorpositive Formen. Möglicherweise werden

Schlagworte

Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren Raloxifen Knochendichte Mammakarzinom Therapie Postmenopause Frakturen Endometriumkarzinom Estrogen Receptor Modulators Raloxifene Bone Density Breast Neoplasms Endometrial Neoplasms Deutsches Ärzteblatt