Serie: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik Kipptisch-Test zur Diagnostik vasovagaler Synkopen – Schlußwort
Hust, M.H.; Heck, K.F.; Keim, M.W. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 48 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Kipptisch-Test wird routinemäßig bei Patienten durchgeführt, um prosynkopale Einflüsse zu vermeiden, obwohl ein venöser Zugang bisher nicht erforderlich war. Er ist besonders indiziert bei Verdacht auf psychogene Synkopen, wobei häufig eine Pseudosynkope mit stabilen Kreislaufverhältnissen und unauffälligem zerebralem Doppler festgestellt wird. Bei diesen Patienten sollte der Doppler zusätzlich abgeleitet werden. Zudem leiden viele Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom an neurokardiogenen Synkopen, die pathologische Befunde aufweisen. Der Test ist somit ein wichtiges diagnostisches