Hamartomatöse Polyposis-Syndrome: Peutz-Jeghers-Syndrom, familiäre juvenile Polyposis und Cowden-Syndrom
Friedl, W.; Propping, P.; Kruse, R.; Jungck, M.; Back, W.; Loff, S.; Jenne, D.E. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 37 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hamartomatöse Polyposis-Syndrome, wie das Peutz-Jeghers-Syndrom, die familiäre juvenile Polyposis und das Cowden-Syndrom, sind durch das Vorhandensein von hamartomatösen Polypen im Gastrointestinaltrakt gekennzeichnet. Diese Polypen können sporadisch oder im Rahmen autosomal-dominanter Erbkrankheiten auftreten. Neueste molekulargenetische Forschungen haben die Ursachen dieser Syndrome identifiziert: Das Peutz-Jeghers-Syndrom ist mit Mutationen im STK11-Gen assoziiert, während bei der familiären juvenilen Polyposis Veränderungen im MADH4-Gen (SMAD4, DPC4) vorliegen. Das Cowden-Syndrom, auch