Stellenwert der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie in der Gastroenterologie
Adamek, H.E.; Riemann, J.F. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 37 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) hat in der Gastroenterologie an Bedeutung gewonnen, insbesondere bei der Behandlung von Gallenblasensteinen sowie Konkrementen im Gallen- und Pankreasgang. Während die chirurgische Intervention lange Zeit die Hauptbehandlungsform war, ermöglicht die ESWL ein nichtoperatives, nebenwirkungsarmes Verfahren. Sie ist jedoch nur für eine ausgewählte Patientengruppe bei Cholezystolithiasis geeignet. Für die Behandlung von Choledocho- und Pankreatolithiasis hat sich die ESWL als vorrangige Methode etabliert. Damit stellt die Gastroenterologie ein