Deutsches Zentralregister für kindliche Hörstörungen: Haardysplasien beachten
Hornstein, O.P. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 18 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Autoren betonen die Wichtigkeit, auch seltene Fehlbildungssyndrome, die mit angeborenen Hörstörungen verbunden sind, im Deutschen Zentralregister für kindliche Hörstörungen zu erfassen. Diese Syndrome, die oft sichtbare Anomalien aufweisen, werden häufig früher diagnostiziert als die später erkennbaren Hörstörungen. Besonders relevant sind dermatologische Erbsyndrome mit angeborenem Haarmangel, wie das EEC-Syndrom (Ektodaktylie, Ektodermale Dysplasie, LKG-Spalte) und das KID-Syndrom (Keratitis, ichthyosiforme Erythrodermie, Taubheit). Die Berücksichtigung dieser Syndrome ist entscheidend