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Fehler in der psychiatrischen Begutachtung: Schlußwort

Heinz, G. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 17 · S. 1 bis 1

Dokument
433711
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Heinz, G.
Ausgabe
Heft 17 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In seinem Schlusswort zur psychiatrischen Begutachtung thematisiert H. Sjövall, ehemaliger Direktor des Instituts für gerichtliche Medizin Stockholm, die Beeinflussung der objektiven Beurteilung durch subjektive Umstände. In einer Analyse von 34 Fällen traumatischer Subarachnoidalblutungen stellt er fest, dass Obduzenten oft von den sozialen Hintergründen der Täter beeinflusst werden. Bei rücksichtslosen, vorbestraften Tätern wird die Kausalität zwischen Trauma und Tod eher bejaht, während bei "anständigen" Personen, die aus Notwehr handeln, Milderungsgründe gesucht werden. Diese Erkenntnis

Schlagworte

psychiatrische Begutachtung Subarachnoidalblutung Objektivität Subjektivität Obduzent Kausalität Trauma Tod Milderungsgründe Forensic Medicine Subjective Experience Death Objectivity Decision Making Deutsches Ärzteblatt