Schulung von Patienten mit oraler Gerinnungshemmung verbessert Therapie
swc · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Qualität der oralen Antikoagulationstherapie in Deutschland ist unzureichend, da weniger als 50 % der Patienten, die mit Cumarinen wie Marcumar behandelt werden, im therapeutischen INR-Bereich liegen. Die Einhaltung dieses Bereichs ist entscheidend, um thromboembolische Komplikationen zu vermeiden und das Blutungsrisiko zu minimieren. Strukturierte Schulungs- und Behandlungsprogramme haben sich bereits bei der Therapie von Patienten mit Diabetes, Hypertonie und Asthma bewährt. Eine neue prospektive, randomisierte Studie untersucht nun die Effekte eines solchen Programms speziell für