Die Beratung der Schwangeren und Stillenden zum Medikamentenrisiko: Schlußwort
Schaefer, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In dem Beitrag wird betont, dass sowohl experimentelle als auch epidemiologische Daten sorgfältig bewertet werden müssen, bevor sie zur individuellen Risikocharakterisierung herangezogen werden. Während Zulassungsbehörden und Arzneimittelhersteller eine breitere Perspektive einnehmen müssen, ist ein gering erhöhtes Missbildungsrisiko, wie ein relatives Risiko (RR) von 1,2, für die Beratung einer einzelnen Schwangeren nicht relevant. Bei einer Population von 100.000 exponierten Schwangeren und einer angenommenen Spontaninzidenz von zwei Prozent könnten jedoch 400 Fälle auftreten, was die