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Richtlinien zur Diagnostik der genetischen Disposition für Krebserkrankungen: Richtlinien sind praxisfern

Raue, F. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 5 · S. 1 bis 1

Dokument
434685
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Raue, F.
Ausgabe
Heft 5 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die menschliche Genomanalyse eröffnet neue diagnostische Möglichkeiten, deren prädiktiver Wert und Nutzen-Risiko-Analyse jedoch oft noch unklar sind. Die aktuellen Richtlinien zur genetischen Disposition für Krebserkrankungen sind teilweise restriktiv und entsprechen nicht der medizinischen Praxis, was auf berufspolitische Überlegungen hindeutet. Es wird diskutiert, ob die Einbeziehung eines Facharztes für Humangenetik in die Beratung zwingend notwendig ist. Bei Erkrankungen wie der multiplen endokrinen Neoplasie Typ 2 (MEN 2) zeigt sich, dass auch ohne Genomanalyse durch biochemische

Schlagworte

Genomanalyse Krebserkrankungen genetische Disposition Diagnostik molekulargenetische Untersuchung Beratung Qualitätssicherung Heilung MEN 2 Facharzt Genetic Predisposition to Disease Neoplasms Genetic Testing Genetic Counseling Risk Assessment Guidelines