Therapie des Kalziumoxalatund Harnsäuresteinleidens - Ernährungsmedizinische Aspekte: Magnesium nicht unbedeutend
Schuck, P. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel betont die wichtige Rolle der Ernährungsmedizin in der Metaphylaxe von Kalziumoxalat- und Harnsäuresteinen, insbesondere in der Primärversorgung, da etwa 80 Prozent der Steinleiden diätetisch behandelbar sind. Die Autoren kritisieren den verbreiteten Irrglauben, dass eine Kalziumrestriktion generell vorteilhaft sei, und heben die Bedeutung der Kalziumzufuhr hervor. Zudem wird die prophylaktische Rolle von Magnesium bei Kalziumoxalatsteinen als unzureichend behandelt. Neuere Studien zeigen, dass magnesiumreiche Mineralwässer eine signifikante Rolle in der Prävention spielen