Bei HIV-Infektion Dreifachkombination als remissionserhaltende Therapie
acc · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Standardbehandlung der HIV-Infektion besteht aus einer Dreifachkombinationstherapie, die zwei Nukleosid-Analoga und einen Protease-Inhibitor umfasst. Ziel ist es, die Plasma-Virustiter unter die Nachweisgrenze zu senken, was bei vielen Patienten mit der Kombination aus Zidovudine, Lamivudine und Indinavir gelingt. Aufgrund der Nebenwirkungen und der damit verbundenen Compliance-Problematik wurde untersucht, ob nach einer anfänglichen Induktionstherapie mit der Dreierkombination eine anschließende Therapie mit einer Zweier- oder Monotherapie zur Erhaltung der Remission ausreichend wirksam