Akute lymphoblastische Leukämie im Kindesalter: Morphe und Funktion des Gehirns nach Behandlungsende
Langer, T.; Huk, W.J.; Hertzberg, H.; Überal, M.A.; Meier, W.; Korinthenberg, R.; Beck, J.D. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 48 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die präventive Behandlung des zentralen Nervensystems (ZNS) bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) kann zu morphologischen und neuropsychologischen Veränderungen führen. Besonders ausgeprägt sind diese nach einer Schädelbestrahlung (12 bis 18 Gy) und intrathekalen Methotrexat-Gaben, im Vergleich zu einer rein MTX-basierten ZNS-Prophylaxe. Morphologische Veränderungen korrelieren häufig mit neurophysiologischen und psychometrischen Einschränkungen, insbesondere in den Bereichen Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit. Probanden mit Mikrozephalie gehörten zur Gruppe,