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Mißbildungsrate um Giftmülldeponien erhöht

acc · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 47 · S. 1 bis 1

Dokument
435333
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
acc
Ausgabe
Heft 47 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In einer Studie der London School of Hygiene und Tropical Medicine wurde das Risiko kongenitaler Anomalien in der Nähe von Giftmülldeponien untersucht. Bei 1.089 Lebendgeburten, Totgeburten und vorzeitigen Schwangerschaftsabbrüchen von Anwohnern wurden Mißbildungen erfasst und mit 2.366 Kontrollen aus anderen Regionen verglichen. Die Ergebnisse zeigten ein signifikant erhöhtes Risiko für Anomalien. So lag das relative Risiko für Neuralrohrdefekte bei 1,86, für Herz- und Gefäßmißbildungen bei 1,6 und für ösophago-tracheale Anomalien bei 2,2. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nähe zu

Schlagworte

Mißbildungsrate Giftmülldeponien kongenitale Anomalien Lebendgeburten Totgeburten Schwangerschaftsabbrüche Neuralrohrdefekte Herzmißbildungen Gefäßmißbildungen ösophago-tracheale Anomalien Congenital Abnormalities Environmental Exposure Waste Disposal Birth Weight Pregnancy Complications Risk Factors