Instabile Angina pectoris: Invasivtherapie zwischen Skylla und Charybdis?
acc · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 45 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer vergleichenden Untersuchung zur invasiven Diagnostik und Therapie bei instabiler Angina pectoris und Herzinfarktverdacht wurden 7.987 Patienten in 95 Krankenhäusern aus sechs Ländern prospektiv behandelt und über sechs Monate nachverfolgt. Die Studie zeigte eine hohe internationale Variabilität in der Durchführung invasiver Verfahren. Die USA und Brasilien wiesen die höchsten Raten an invasiven Untersuchungen auf, während Kanada und Australien eine mittelhohe Zahl verzeichneten. Die Ergebnisse der Therapie wurden mit dem Grad der Invasivität korreliert, was wichtige Erkenntnisse für