Magnetresonanz-Verfahren in der Herzdiagnostik: Eine Zukunftsperspektive aus kardiologischer und radiologischer Sicht
Neubauer, S.; Kochsiek, K.; Hahn, D. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Magnetresonanz-Verfahren (MR) nutzt das physikalische Phänomen der Kernspinresonanz (NMR) zur hochauflösenden Bildgebung im menschlichen Körper. In den letzten 15 Jahren hat sich die Technik zur Darstellung normaler und pathologischer Anatomie in verschiedenen Körperregionen etabliert. Bisher spielte die Herzdiagnostik eine untergeordnete Rolle, da das Herz aufgrund seiner schnellen Bewegungen (ca. 70 Schläge pro Minute) eine Herausforderung darstellt. Mit den jüngsten Fortschritten in der MR-Technologie, insbesondere durch die Entwicklung schneller Bildgebungssequenzen, eröffnen sich