Histologisches Malignitätsgrading: Prinzipien, Möglichkeiten und klinische Relevanz
Donhuijsen, K. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der histologische Malignitätsgrad ist ein wichtiger prognostischer und therapeutischer Faktor, der neben Tumorstadium und -typ an Bedeutung gewonnen hat. Er bewertet hauptsächlich die Tumordifferenzierung und Zellproliferation, wobei bei bestimmten Tumorarten auch Nekroseneigung, Invasionsform und Metastasierungsneigung berücksichtigt werden. Diese Eigenschaften lassen sich durch konventionell gefärbte histologische Schnittpräparate erfassen. Ergänzende immunhistochemische und molekularpathologische Analysen können die Ergebnisse validieren. Quantitative Analysen, insbesondere zur