Der Morbus Paget des Knochens: Epidemiologie, Diagnostik und Vorschläge für die Therapie
Grauer, A.; Abendroth, K.; Heller, M.; Kruse, H.; Minne, H.W.; Ringe, J.D.; Sabo, D.; Schulz, A.; Semler, J. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Morbus Paget des Knochens ist eine chronische Erkrankung, die durch eine gestörte Knochenumbauvorgänge gekennzeichnet ist. Epidemiologische Studien zeigen, dass die Prävalenz vor allem bei älteren Erwachsenen steigt, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Die Diagnostik erfolgt in der Regel durch bildgebende Verfahren wie Röntgen und MRT sowie durch Laboruntersuchungen, die erhöhte Alkalische Phosphatasewerte aufzeigen. Die Therapie umfasst medikamentöse Ansätze, insbesondere Bisphosphonate, die den Knochenumbau regulieren. In schweren Fällen kann eine operative Intervention