Antisense-Oligonukleotide: Nukleinsäuren zur gezielten Synthesehemmung krankheitsfördernder Proteine
Hartmann, G.; Bidlingmaier, M.; Tschöp, K.; Eigler, A.; Hacker, U.; Endres, S. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Antisense-Oligonukleotide sind kurze Nukleinsäuresequenzen, die gezielt an mRNA binden und deren Translation in Proteine hemmen. Diese Technologie ermöglicht die gezielte Unterdrückung von krankheitsfördernden Proteinen, was insbesondere in der Therapie genetischer Erkrankungen von Bedeutung ist. Durch die spezifische Bindung an die mRNA wird die Synthese des entsprechenden Proteins blockiert, wodurch die Krankheitsprogression verlangsamt oder gestoppt werden kann. Antisense-Oligonukleotide bieten somit eine vielversprechende therapeutische Strategie, um die Auswirkungen von Krankheiten, die