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Diagnostik und Therapie von Hodentumoren: Keine Standardtherapie

Jungblut, T. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 22 · S. 1 bis 1

Dokument
437079
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Jungblut, T.
Ausgabe
Heft 22 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die routinemäßige kontralaterale skrotale Hodenbiopsie bei Keimzelltumoren (KZT) wird nicht als Standardtherapie angesehen, da sie gesunde Einzelhoden einem Risiko für Infektionen und Blutungen aussetzt. Bei 95 Prozent der Patienten sind die Hoden gesund, während die hohe Compliance der Patienten eine frühzeitige Diagnose bei den betroffenen fünf Prozent ermöglicht, was zu nahezu vollständigen Heilungsraten führt. In den Nachsorgejahren der nicht diagnostizierten testikulären intraepithelialen Neoplasie (TIN) des Resthodens bleibt die Fertilität erhalten, was für die Lebensqualität der meist

Schlagworte

Hodentumoren Hodenbiopsie Keimzelltumoren Frühdiagnose Heilungsrate Fertilität Testicular Neoplasms Biopsy Infertility Neoplasms Diagnosis Treatment Deutsches Ärzteblatt