Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) an unkultivierten Amnionzellen: Ein neuer Schnelltest zur Diagnostik von Chromosomenstörungen
Epplen, J.T.; Eiben, B.; Hammans, W.; Goebel, R. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) ist eine diagnostische Methode zur Identifizierung von Chromosomenstörungen, die nun auch an unkultivierten Amnionzellen angewendet wird. Diese Technik ermöglicht eine schnelle und präzise Analyse genetischer Anomalien, indem spezifische DNA-Proben mit fluoreszierenden Sonden markiert werden. Der Einsatz von FISH an Amnionzellen bietet den Vorteil, dass die Zellen direkt aus dem Fruchtwasser gewonnen werden können, was invasive Eingriffe minimiert. Der neue Schnelltest könnte die pränatale Diagnostik revolutionieren, indem er eine frühzeitige und