CareLit Fachartikel

Risiko einer ektopen Schwangerschaft nach Tubenligatur

silk · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
438515
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
silk
Ausgabe
Heft 4 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Eine Tubenligatur zur dauerhaften Empfängnisverhütung birgt auch Jahre nach dem Eingriff das Risiko einer ektopen Schwangerschaft, obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist. Eine multizentrische Kohortenstudie aus den USA ergab eine Rate von 7,3 Fällen pro 1.000 Sterilisationen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Studie mit 10.685 Teilnehmerinnen zeigte, dass die Raten für Extrauteringravidität von der Sterilisationsmethode und dem Alter der Frau abhängen. Frauen, die vor dem 30. Lebensjahr durch laparoskopische bipolarer Koagulation sterilisiert wurden, hatten ein 27-fach höheres Risiko

Schlagworte

ektopische Schwangerschaft Tubenligatur Empfängnisverhütung Sterilisation Extrauteringravidität Kohortenstudie Ectopic Pregnancy Tubal Ligation Contraception Sterilization Cohort Studies Salpingectomy Deutsches Ärzteblatt