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Fokale Gastritis typisch für Morbus Crohn

w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
438516
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 4 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Mehrere Studien haben gezeigt, dass bei der Enterocolitis granulomatosa (Morbus Crohn) in 75 Prozent der Fälle eine fokal betonte Gastritis in der Antrumund Corpusregion des Magens nachweisbar ist. Diese Gastritis ist durch Infiltrate von CD3-Lymphozyten, CD68-R-Histiozyten und Granulozyten gekennzeichnet, während der Nachweis spezifischer Granulome nur in 20 bis 30 Prozent der Fälle gelingt. Fokale Gastritiden sind bei Colitis ulcerosa hingegen kaum nachweisbar. Daher stellt die fokal betonte Gastritis ein wichtiges differential-diagnostisches Kriterium bei unklaren chronisch entzündlichen

Schlagworte

fokale Gastritis Morbus Crohn Enterocolitis granulomatosa Antrumregion Corpusregion CD3-Lymphozyten CD68-Histiozyten Granulozyten differential-diagnostisches Kriterium Gastritis Crohn Disease Lymphocytes T-Cell Granulocytes Histocytes Colitis