Morbus Huntington: Im Spannungsfeld zwischen Klinik, Gendiagnostik und ausstehender Gentherapie
Epplen, J.T.; Przuntek, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Morbus Huntington ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch unkontrollierte Bewegungen (Chorea) und psychische Veränderungen gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den Trinukleotid-Erkrankungen und wird durch eine Mutation im HTT-Gen verursacht. Die Gendiagnostik spielt eine zentrale Rolle in der Diagnosestellung und der genetischen Beratung, da sie Betroffenen und Angehörigen Informationen über das Risiko einer Erkrankung liefert. Aktuell stehen Patienten vor der Herausforderung, dass eine wirksame Gentherapie noch aussteht. Die klinische Versorgung muss daher eng mit der genetischen