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Vitamin-K-Prophylaxe: Schutz vor Blutungen ohne Krebsrisiko möglich

Göbel, U.; Kries, R.V. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 46 · S. 1 bis 1

Dokument
439147
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Göbel, U.; Kries, R.V.
Ausgabe
Heft 46 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Vitamin-K-Prophylaxe wurde seit 1992 intensiv untersucht, nachdem der Verdacht aufkam, dass eine parenterale Gabe das Risiko für kindliche Krebserkrankungen erhöhen könnte. Studien, insbesondere eine deutsche Fallkontrollstudie, konnten jedoch kein erhöhtes Krebsrisiko nachweisen. Die Umstellung von einer einmaligen parenteralen Gabe auf eine orale Prophylaxe führte zu einer erhöhten Rate von Vitamin-K-Mangelblutungen. Daten aus den Niederlanden belegen, dass eine tägliche, niedrig dosierte orale Vitamin-K-Prophylaxe ebenso effektiv ist wie die einmalige parenterale Gabe bei der Geburt.

Schlagworte

Vitamin-K-Prophylaxe Blutungen Krebsrisiko parenterale Gabe orale Form Mangelblutungen Vitamin K Hemorrhage Neoplasms Prophylaxis Child Oral Administration Deutsches Ärzteblatt