Rezidivierende Angioödeme durch C1-Inhibitor-Mangel – Erstickungsrisiko: Schlußwort
Bork, K. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angioödeme, insbesondere durch ACE-Hemmer, sind seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkungen, die in 0, 1 bis 0, 3 Prozent der Patienten auftreten. Obwohl viele Fälle mild verlaufen, können Schwellungen im Gesichts-, Rachenund Larynxbereich zu Atemwegsobstruktionen führen. Eine Analyse von 79 Fällen in Deutschland zwischen 1991 und 1996 zeigt, dass das Risiko in den ersten drei Behandlungswochen am höchsten ist, jedoch auch Monate oder Jahre nach Beginn der Therapie auftreten kann. Die klinischen Eigenschaften dieser Angioödeme sind gut dokumentiert, und es ist entscheidend, den