Charakterisierung der Multisystematrophie: Erster internationaler Kongreß in London am 22. und 23. März 1997
Probst-Cousin, S. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 25 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Multisystematrophie (MSA) ist eine sporadisch auftretende Erkrankung des Erwachsenen, die durch eine Kombination von Symptomen eines Parkinson-Syndroms, Kleinhirnerkrankungen, autonomen Störungen und Pyramidenbahnauffälligkeiten gekennzeichnet ist. Morphologisch zeigen sich Zellverlust, Entmarkung und Gliose in spezifischen Hirnregionen. In den letzten Jahren wurden charakteristische oligodendrogliale Einschlusskörper identifiziert, die zur Definition der MSA als klinisch-pathologische Entität beitrugen. Da viele MSA-Patienten auch Parkinson-Symptome aufweisen und MSA in einigen Fällen