Berufliche Strahlenexposition durch Radon und dessen Folgeprodukte: Konsequenzen für die Anerkennung als Berufskrankheit
Eigenwillig, G.G. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 16 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die berufliche Strahlenexposition durch Radon und dessen Folgeprodukte stellt ein Gesundheitsrisiko dar, insbesondere für Bergleute, die an Bronchialkrebs und Lungenfibrose erkranken können. Dies betrifft vor allem Beschäftigte, die vor über vierzig Jahren in den Beruf eintraten, als die Gefahren der Radon-Folgeprodukte noch nicht ausreichend bekannt waren und Schutzmaßnahmen fehlten. Ein nachweisbarer Kausalzusammenhang zwischen der versicherten Berufstätigkeit, der schädlichen Strahlenexposition und der Erkrankung ist entscheidend für die Anerkennung als Berufskrankheit. In solchen Fällen