QT-Syndrome: Aspekte zur Pathogenese, molekularen Genetik, Diagnostik und Therapie
Haverkamp, W.; Schulze-Bahr, E.; Hördt, M.; Wedekind, H.; Funke, H.; Borggrefe, M.; Assmann, G.; Breithardt, G. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das QT-Syndrom ist eine Gruppe von Erkrankungen, die durch eine verlängerte QT-Zeit im Elektrokardiogramm gekennzeichnet sind und das Risiko für lebensbedrohliche Arrhythmien erhöhen. Die Pathogenese umfasst genetische Faktoren, die häufig Mutationen in Ionenkanälen betreffen, was zu einer Störung der elektrischen Aktivität des Herzens führt. Molekulargenetische Analysen sind entscheidend für die Diagnostik, da sie helfen, die spezifischen genetischen Ursachen zu identifizieren. Die Therapie umfasst sowohl medikamentöse Ansätze als auch invasive Verfahren wie die Implantation eines