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„Zucht und Ordnung in den eigenen Reihen„ – Die Reichsärzteordnung vom 13. Dezember 1935 und ihre Auswirkungen auf die ärztliche Standespolitik (Teil I: Entstehung)

Rüther, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 8 · S. 1 bis 1

Dokument
442058
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Rüther, M.
Ausgabe
Heft 8 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

„. .. den ärztlichen Stand vor seiner Zerstörung, das Volk aber vor schwerstem Schaden zu bewahren“ sei nur möglich durch den Zusammenschluß aller deutschen Ärzte in einer Reichsärztekammer – so lautete 1931 das dramatisierende Fazit einer Kommission, die fünf Jahre zuvor vom Deutschen Ärztetag zur Ausarbeitung einer Reichsärzteordnung eingesetzt worden war (1). Diese Idee war nicht neu, sondern seit geraumer Zeit eines der zentralen Ziele ärztlicher Standespolitik. Ein erster Entwurf war

Schlagworte

Reichsärzteordnung ärztliche Standespolitik Nationalsozialismus Ärztekammer Gesundheit Ethik Antisemitismus Zwangsorganisation Berufsethik politische Einflussnahme Standesvertretung Gesundheitssystem History Medical National Socialism Medical Ethics