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Erbliche Mikroangiopathie: CADASIL

Dichgans, M.; Mayer, M.; Brüning, R.; Ebke, M.; Gasser, T. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 5 · S. 1 bis 1

Dokument
442300
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Dichgans, M.; Mayer, M.; Brüning, R.; Ebke, M.; Gasser, T.
Ausgabe
Heft 5 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Erbliche Mikroangiopathie, bekannt als CADASIL (Cerebrale Autosomal Dominante Arteriopathie mit Subkortikalen Infarkten und Leukenzephalopathie), ist eine häufige, aber oft übersehene Erkrankung der weißen Hirnsubstanz. Sie äußert sich im mittleren Erwachsenenalter durch zerebrale Durchblutungsstörungen, subkortikale Demenz, spastische Tetraparese und Pseudobulbärparalyse. Zudem treten häufig migräneartige Kopfschmerzen und psychiatrische Störungen auf. Bei Auftreten dieser Symptome in Kombination mit einer nachgewiesenen Leukenzephalopathie sollte insbesondere bei positiver Familienanamnese

Schlagworte

CADASIL Mikroangiopathie Leukenzephalopathie zerebrale Durchblutungsstörungen subkortikale Demenz spastische Tetraparese Pseudobulbärparalyse migräneartige Kopfschmerzen psychiatrische Störungen Familienanamnese Cerebral Infarction Leukoencephalopathy Migraine Dementia Spasticity Family Health