Hochrisikofamilien mit Mammaund Ovarialkarzinomen: Möglichkeiten der Beratung, genetischen Analyse und Früherkennung
Beckmann, M.W.; Niederacher, D.; Goecke, T.O.; Bodden-Heidrich, R.; Schnürch, H.; Bender, H.G. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angeborene genetische Störungen in den Genen BRCA1 und BRCA2 erhöhen das Risiko für Mammaund Ovarialkarzinome erheblich, wobei häufig bereits junge Frauen betroffen sind. Eine gezielte anamnestische Identifizierung von Hochrisikopersonen ermöglicht den Nachweis von Genmutationen. Betroffenen kann daraufhin eine spezifische Betreuung sowie ein Früherkennungsprogramm angeboten werden. Die klinisch-genetische Beratung umfasst die Durchführung von BRCA1- und BRCA2-Tests und die Empfehlung geeigneter präventiver Maßnahmen. Ziel ist es, durch frühzeitige Identifikation und Intervention die