CareLit Fachartikel

Menschliche Tollwuterkrankungen in Deutschland

Roß, S.; Kruppenbacher, P.; Schiller, W.; Marcus, I.; Kirsch, W.; Wiese, M.; Adamczak, M.; Roggendorf, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 1 · S. 1 bis 1

Dokument
442533
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Roß, S.; Kruppenbacher, P.; Schiller, W.; Marcus, I.; Kirsch, W.; Wiese, M.; Adamczak, M.; Roggendorf, M.
Ausgabe
Heft 1 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Tollwut, verursacht durch das Rabiesvirus, ist eine akute Infektion des zentralen Nervensystems, die hauptsächlich durch den Biss eines tollwütigen Säugetieres auf den Menschen übertragen wird. Weltweit sterben jährlich schätzungsweise 35.000 bis 50.000 Menschen an Tollwut. In Europa entfallen lediglich etwa 0,5 Prozent aller Fälle menschlicher Tollwut, dennoch sollte diese virale Zoonose in der differentialdiagnostischen Betrachtung weiterhin berücksichtigt werden. Zudem spielt die Impfberatung eine wichtige Rolle im Umgang mit möglichen Expositionen gegenüber dem Virus.

Schlagworte

Tollwut Rabiesvirus Zoonose Infektion zentraler Nervensystem Mensch Übertragung Impfberatung Säugetiere Biß differentialdiagnostisch Rabies Rabies Virus Zoonoses Central Nervous System Infections Animal Bites