Blutungskomplikationen unter oralen Antikoagulantien erhöht
w · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine orale Antikoagulantien-Therapie wird zunehmend zur Prävention thromboembolischer Komplikationen eingesetzt. In einer prospektiven Kohortenstudie mit 2.745 konsekutiven Patienten aus 34 italienischen Kliniken wurde untersucht, wie häufig Blutungskomplikationen unter dieser Therapie auftreten. Die Ergebnisse zeigen, dass 64 Prozent der Patienten von Blutungen betroffen waren, was auf ein erhöhtes Risiko hinweist. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die klinische Praxis, da sie die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überwachung und Risikobewertung bei der Anwendung oraler Antikoagulantien