Die therapieresistente Hypertonie
Holzgreve, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die therapieresistente Hypertonie bezeichnet einen Zustand, bei dem der Blutdruck trotz adäquater medikamentöser Behandlung nicht ausreichend gesenkt werden kann. Diese Form der Hypertonie betrifft etwa 10-15% der Hypertoniker und kann durch verschiedene Faktoren wie sekundäre Hypertonien, unzureichende Medikamenteneinnahme oder Lebensstilfaktoren bedingt sein. Die Diagnose erfolgt durch eine sorgfältige Anamnese, Blutdruckmessungen und gegebenenfalls zusätzliche Untersuchungen. Die Behandlung umfasst eine Kombination aus medikamentösen Therapien, Lebensstiländerungen und gegebenenfalls