Medikamentöse Therapie der Parkinson-Krankheit: Eine interdisziplinäre Aufgabe
Baas, H.; Deusch, G.; Oerte, W.; Poewe, W. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die orale Dopamin-Substitutionstherapie mit L-Dopa-Präparaten bleibt der "Goldstandard" in der medikamentösen Therapie der Parkinson-Krankheit. Nach längerer Anwendung können jedoch schwer beherrschbare Spätkomplikationen auftreten. Neuere Entwicklungen in der Pharmakotherapie zielen darauf ab, diese Komplikationen prophylaktisch zu behandeln und die natürliche Krankheitsprogression medikamentös zu beeinflussen (Neuroprotektion). Klinische Studien bieten verschiedene Strategien für eine optimale Therapieeinstellung, sowohl kurzfristig als auch langfristig. Aktuell zeigt sich ein klarer Trend