Schlafbezogene Atmungsstörungen: Etabliertes und Neues in Diagnostik und Therapie
Schäfer, H.; Hasper, E.; Ewig, S.; Lüderitz, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 38 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die obstruktive Schlafapnoe und das obstruktive Schnarchen sind die häufigsten schlafbezogenen Atmungsstörungen mit einer Prävalenz von zwei bis vier Prozent in der mittleren Altersgruppe. Unbehandelte Patienten sind einem erhöhten Unfallrisiko sowie kardiovaskulären Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck und Schlaganfall ausgesetzt, was häufig zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben führt. Die modernen diagnostischen Möglichkeiten ermöglichen eine umfassende Analyse von Atmungsund Kreislaufparametern sowie von Wachund Schlafzuständen, was die Grundlage für effektive Therapien