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Beschneidung: Rituelle Verstümmelung – auch in Deutschland sind Mädchen gefährdet

Dessauer, R.; Hauenstein, E.; Müller, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 23 · S. 1 bis 1

Dokument
444675
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Dessauer, R.; Hauenstein, E.; Müller, C.
Ausgabe
Heft 23 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

F olgende Begebenheit ist leider kein Einzelfall mehr: Eine hochschwangere Afrikanerin wird zur Entbindung in eine Londoner Klinik eingeliefert. Als die Hebamme den Unterleib der jungen Frau freimacht, ist sie fassungslos. Dort, wo die Härchen des Babys bereits aus dem Leib hervorschauen, ist nur ein winziges kleines Loch zu sehen. Was die Hebamme nicht weiß: Sie steht vor einer pharaonisch beschnittenen Frau, die „gewaltsam“ geöffnet werden muß, um ihr Kind gebären zu können. In diesem Fall

Schlagworte

Beschneidung rituelle Verstümmelung Mädchen Frauen Gesundheitsrisiken Afrika Aufklärung Tradition Körperverletzung Infibulation Klitoridektomie Hygiene Female Genital Mutilation Female Circumcision Health Education Women's Health