Das Sjögren-Larsson-Syndrom in Deutschland: Zufall oder eine Folge des Dreißigjährigen Krieges?
Braun-Quentin, C.; Bathke, D.; Pfeiffer, A. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Sjögren-Larsson-Syndrom (SLS) ist eine seltene autosomal rezessive Erbkrankheit, die durch drei Hauptsymptome gekennzeichnet ist: eine kongenitale generalisierte Ichthyosis, eine bis zur Pubertät fortschreitende Paraoder Tetraspastik sowie eine mäßige bis schwere geistige Behinderung. In Deutschland wird diskutiert, ob die Häufigkeit des SLS möglicherweise eine Folge des Dreißigjährigen Krieges sein könnte, da genetische Faktoren und Inzucht in bestimmten Regionen eine Rolle spielen könnten. Die Erforschung der Ursachen und der Verbreitung des Syndroms ist wichtig, um betroffenen