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Prophylaktische Thyreoidektomie: Konsequenzen der genetischen Diagnostik in Familien mit multipler endokriner Neoplasie Typ 2

Dralle, H.; Höppner, W.; Raue, F. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 14 · S. 1 bis 1

Dokument
445422
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Dralle, H.; Höppner, W.; Raue, F.
Ausgabe
Heft 14 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die molekulargenetische Diagnostik hat die Behandlung erblich bedingter Krebserkrankungen, insbesondere bei multipler endokriner Neoplasie Typ 2, revolutioniert. Der Nachweis spezifischer Mutationen ermöglicht eine prophylaktische Thyreoidektomie, die vor dem Ausbruch der Krankheit durchgeführt werden kann. Diese präventive Maßnahme bietet einen kurativen Ansatz im präsymptomatischen Stadium. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind jedoch fundierte Kenntnisse über die molekulargenetischen Möglichkeiten und Grenzen sowie eine sorgfältige Abwägung der therapeutischen Risiken erforderlich. Eine

Schlagworte

prophylaktische Thyreoidektomie genetische Diagnostik multiple endokrine Neoplasie erblichen Krebserkrankungen Mutationsnachweis therapeutische Möglichkeiten präsymptomatische Therapie kurativer Ansatz Thyroidectomy Genetic Testing Multiple Endocrine Neoplasia Neoplasms Hereditary Mutation Preventive Medicine Deutsches Ärzteblatt