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Infektion mit Helicobacter pylori: Verhütet die Eradikation das Magenkarzinom?

Bannasch, P.; Bartsch, H.; Oehlert, W.; Wahrendorf, J.; Hausen, H.Z. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 13 · S. 1 bis 1

Dokument
445505
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Bannasch, P.; Bartsch, H.; Oehlert, W.; Wahrendorf, J.; Hausen, H.Z.
Ausgabe
Heft 13 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Das Magenkarzinom ist weltweit die zweithäufigste Krebstodesursache, obwohl seine Inzidenz in industrialisierten Ländern in den letzten 50 Jahren gesunken ist. Die Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt, weshalb Prävention wichtig ist. Helicobacter pylori wird als Risikofaktor für die Entwicklung von Magenkarzinomen, insbesondere des distalen intestinalen Typs, betrachtet. Die Eradikation von H. pylori könnte die Magenkrebsrate um das Zweibis Dreifache senken. Es wird diskutiert, ob die derzeitigen Erkenntnisse ausreichen, um solche weitreichenden therapeutischen Maßnahmen zu rechtfertigen

Schlagworte

Helicobacter pylori Magenkarzinom Eradikation Risikofaktor prophylaktische Maßnahme Karzinogen Stomach Neoplasms Risk Factors Eradication Prophylaxis Carcinogens Deutsches Ärzteblatt